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Ghost auf einem Cloud Web Hosting installieren

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ghost website erstellen

Diese Übersetzung wurde durch unseren Partner SYSTRAN automatisch erstellt. In manchen Fällen können ungenaue Formulierungen verwendet worden sein, z.B. bei der Beschriftung von Schaltflächen oder technischen Details. Bitte ziehen Sie im Zweifelsfall die englische oder französische Fassung der Anleitung zu Rate. Möchten Sie mithelfen, diese Übersetzung zu verbessern? Dann nutzen Sie dazu bitte den Button "Beitragen" auf dieser Seite.

Ghost ist eine Open-Source-Blog-Engine, die entwickelt wurde, um den Prozess der Online-Veröffentlichung für Blogger und Journalisten zu vereinfachen. Das Programm ist in JavaScript geschrieben und verwendet Node.js , eine Software-Plattform, mit der Sie Ihre Websites und APIs serverseitig in JavaScript erstellen können.

Mit OVHcloud Cloud Web Hosting können Sie Node.js als Runtime Engine für Ihre Websites verwenden und somit auch Ghost oder jede andere für Node.js entwickelte Anwendung installieren.

In diesem Tutorial richten wir mit Ghost einen Blog auf einem Cloud Web Hosting ein und veröffentlichen diesen über Ihre Domain.

Hier erfahren Sie, wie Sie mit der Ghost-Engine einen Blog auf Cloud Web einrichten.

Voraussetzungen

  • ein OVHcloud Cloud Web Hosting .
  • Sie haben Node.js als Runtime Engine aktiviert.
  • Sie haben die betreffende Domain als Multisite hinzugefügt und Node.js als deren Runtime Engine festgelegt.
  • Sie sind in Ihrem OVHcloud Kundencenter eingeloggt und befinden sich im Bereich Web Cloud .
  • Sie haben Grundkenntnisse im Node.js-Ökosystem.
  • Sie wissen, wie Sie sich via SSH verbinden.
  • Sie können eine Datei in der Kommandozeile zum Beispiel via Vim, Emacs oder Nano bearbeiten.

Beschreibung

Schritt 1: node.js als runtime engine aktivieren.

Um auf die Runtime Engines Ihres Cloud Web Hostings zuzugreifen, loggen Sie sich zunächst in Ihrem OVHcloud Kundencenter ein. Klicken Sie links im Menü auf Hosting-Pakete und wählen Sie das betreffende Cloud Hosting aus. Gehen Sie dann auf den Tab Runtime Engines .

Es wird eine Tabelle angezeigt, die alle aktuell hinzugefügten Runtime Engines enthält. Vergewissern Sie sich, dass Node.js als Runtime Engine aktiviert ist. Ist das der Fall, gehen Sie zu Schritt 2 „ Node.js mit einer Multisite verbinden “ über.

ghost cloud web

Ist das nicht der Fall, fügen Sie eine neue Engine hinzu (falls Ihr Hosting Angebot dies erlaubt) oder ändern Sie die vorhandene Runtime Engine.

  • Wenn Sie eine Engine hinzufügen möchten : Klicken Sie unter der Tabelle auf Aktionen und dann auf Runtime Engine hinzufügen .
  • Wenn Sie die vorhandene Engine ändern möchten : Klicken Sie rechts neben der betreffenden Engine auf den Button ... und dann auf Ändern .

Geben Sie im angezeigten Fenster die folgenden Werte aus unserem Beispiel ein oder passen Sie diese an Ihre Situation an.

Nachdem Sie diese Informationen eingegeben haben, klicken Sie auf Bestätigen . Für weitere Informationen zur Verwaltung der Runtime Engines lesen Sie unsere Anleitung „ Cloud Web Runtime Engines verwalten “.

ghost cloud web

Schritt 2: Node.js mit einer Multisite verbinden

Nun, da Node.js als Runtime Engine aktiviert ist, muss es mit einer Ihrer Multisites verbunden werden. Gehen Sie zunächst zum Tab Multisite . Die angezeigte Tabelle listet alle Domains auf, die Ihrem Hosting als Multisite zugewiesen sind.

ghost cloud web

Zwei Spalten enthalten für uns wichtige Informationen. Stellen Sie sicher, dass die Runtime Engine Node.js mit den betreffenden Domains verbunden und dass das Wurzelverzeichnis korrekt ist. Verwenden Sie wenn nötig die nachstehenden Informationen. Ist beides der Fall, gehen Sie weiter zu Schritt 3 „ MySQL-Datenbank erstellen “.

Ist das nicht der Fall, fügen Sie eine neue Multisite hinzu oder ändern Sie die vorhandene Multisite.

  • Wenn Sie eine Multisite hinzufügen möchten : Klicken Sie rechts neben der Tabelle auf Eine Domain oder Subdomain hinzufügen .
  • Wenn Sie eine vorhandene Multisite ändern möchten : klicken Sie auf den Button ... rechts neben der betreffenden Domain und dann auf Ändern .

Geben Sie im angezeigten Fenster die für Ihre Situation notwendigen Informationen ein. Die nachstehende Tabelle enthält die für dieses Tutorial verwendeten Informationen.

Wählen Sie aus den zusätzlichen Optionen diejenigen aus, die Sie aktivieren möchten. Wenn Sie alle Informationen eingegeben haben, klicken Sie auf Weiter und schließen Sie den Vorgang ab. Das Hinzufügen der Multisite kann bis zu einer Stunde dauern. Die Änderung der DNS-Konfiguration kann jedoch bis zu 24 Stunden in Anspruch nehmen, bis sie effektiv ist. Weitere Informationen zur Verwaltung von Multisites finden Sie in der Anleitung „ Mehrere Websites auf einem Webhosting einrichten “.

ghost cloud web

Schritt 3: MySQL-Datenbank erstellen

Gehen Sie jetzt auf den Tab Datenbanken . Wird dieser nicht angezeigt, klicken Sie zunächst auf den Button mit den drei Balken. Die Tabelle enthält alle Datenbanken, die bereits auf Ihrem Hosting erstellt wurden. Es gibt zwei Möglichkeiten zur Erstellung einer neuen Datenbank:

Wenn Sie noch keine Datenbank erstellt haben : Klicken Sie auf den Button Datenbank erstellen .

Wenn Sie bereits eine Datenbank erstellt haben : Klicken Sie auf den Button Aktionen und anschließend auf Datenbank erstellen .

ghost cloud web

Im angezeigten Fenster ist nur "MySQL"in der Version "5.6"verfügbar. Wählen Sie nun „In Ihrer Cloud Web Instanz gespeichert“ aus und klicken Sie auf Weiter .

Geben Sie anschließend einen angepassten Benutzernamen ein und legen Sie ein Passwort fest. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Weiter . Bestätigen Sie anschließend die Erstellung der Datenbank, indem Sie auf Bestätigen klicken. Warten Sie einige Minuten ab, bis der Vorgang abgeschlossen ist.

ghost cloud web

Schritt 4: Umgebungsvariablen erstellen

Dieser Schritt ist optional, wenn Sie keine Umgebungsvariablen erstellen möchten. Wir empfehlen Ihnen jedoch dringend, diesen Schritt durchzuführen.

In diesem Tutorial erstellen wir Umgebungsvariablen, in denen wir die Verbindungsinformationen für unsere MySQL-Datenbank eingeben. So können wir, wenn sich die Verbindungsinformationen zum Beispiel aufgrund einer Passwortänderung ändern, einfach den Wert der Variablen im Kundencenter anpassen, anstatt den Quellcode zu ändern.

Gehen Sie hierzu zum Tab Umgebungsvariablen . Die Tabelle enthält die bereits erstellten Umgebungsvariablen. Um eine neue Variable hinzuzufügen, klicken Sie über der Tabelle auf den Button Aktionen und anschließend auf Umgebungsvariable hinzufügen .

ghost cloud web

Geben Sie im angezeigten Fenster die für Ihre Situation notwendigen Informationen ein und klicken Sie dann auf den Button Bestätigen , um die Variable zu erstellen. Hier die Variablen, die wir für dieses Tutorial erstellt haben:

Schritt 5: Via SSH auf Ihrem Cloud Web Hosting einloggen

Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie die erforderlichen Informationen haben, um sich einzuloggen. Gehen Sie hierzu auf den Tab FTP - SSH . Wird dieser nicht angezeigt, klicken Sie zunächst auf den Button mit den drei Balken. Es werden nun die Informationen für Ihren Speicherplatz angezeigt. Notieren Sie die Informationen neben den nachfolgenden Elementen:

Wenn Sie das Passwort des SSH-Benutzers vergessen haben, klicken Sie rechts neben dem betreffenden Benutzer auf den Button ... und dann auf Passwort ändern .

ghost cloud web

Verwenden Sie ein Terminal, um sich nun via SSH zu verbinden. Dieses Tool ist standardmäßig auf macOs oder Linux installiert. Bei einer Windows-Umgebung muss ein Programm wie PuTTY installiert oder die Funktion „OpenSSH“ hinzugefügt werden. Dieser Vorgang variiert je nach verwendetem Betriebssystem. Wir können die Vorgehensweise daher in dieser Anleitung nicht im Detail beschreiben.

Hier ein Beispiel für eine Befehlszeile, die Sie verwenden können. Ersetzen Sie die Elemente „sshlogin“, „sshserver“ und „connectionport“ mit den entsprechenden Angaben. Nachdem Sie den Befehl abgeschickt haben, werden Sie dazu aufgefordert, das Passwort des SSH-Benutzers einzugeben.

Nun können Sie zum Beispiel überprüfen, ob die in Schritt 4 erstellten Umgebungsvariablen vorhanden sind. So finden wir im vorliegenden Tutorial:

Schritt 6: Ghost installieren

Gehen Sie zunächst zu dem in Schritt 2 angegebenen Wurzelverzeichnis. Im vorliegenden Tutorial ist dies das Verzeichnis „ghost“.

Laden Sie die neueste Version von Ghost herunter und entpacken Sie den Inhalt.

Ghost verwendet Yarn , eine Alternative für npm , als Manager für Node.js-Abhängigkeiten. Installieren Sie Yarn via npm und fügen Sie diese Binärdateien zu Ihrem „PATH“ hinzu.

Um diese Änderungen in „PATH“ persistent zu machen, können Sie den Export in der Datei „~/.profile“ hinzufügen.

Installieren Sie anschließend mithilfe von Yarn die Ghost-Abhängigkeiten:

Erstellen Sie nun im Ordner „~/ghost“ eine config.production.json -Datei mit der Ghost-Konfiguration:

Verweisen Sie dann die Datei server.js (in Schritt 1 festgelegt) auf die Ghost- index.js -Datei.

Installation und Konfiguration von Ghost sind hiermit abgeschlossen. Starten Sie nur noch den Node.js- Daemon neu, damit die im Verzeichnis „~/ghost“ vorgenommenen Änderungen effektiv werden.

Schritt 7: Node.js- Daemon neu starten

Um den Node.js- Daemon neu zu starten, gehen Sie zunächst in Ihr Kundencenter . Gehen Sie zum Tab Multisite , klicken Sie rechts neben der betreffenden Domain auf den Button ... rechts, dann auf Neu starten .

Nach dem Neustart ist die Anwendung über die in der Konfiguration Ihrer Multisite ausgewählte Domain erreichbar.

ghost cloud web

Schritt 8: HTTPS verwenden

Um die Sicherheit Ihrer Website zu verbessern, können Sie eine HTTP-Weiterleitung auf HTTPS einrichten. Gehen Sie hierzu in das Verzeichnis ghost und erstellen Sie eine .htaccess -Datei mit folgendem Inhalt:

Zusammenfassung

Wir haben gesehen, wie man anhand der verschiedenen Schritte eine Node.js-Anwendung auf einem Cloud Web Hosting installiert. Sie können Ghost jetzt verwenden und Ihre ersten Inhalte veröffentlichen!

Weiterführende Informationen

Migration Ihrer Website und E-Mails zu OVHcloud

Meine Seite online stellen

Installation Ihrer Website mit 1-Klick-Modulen

Mehrere Websites auf einem Webhosting einrichten

Kontaktieren Sie für spezialisierte Dienstleistungen (SEO, Web-Entwicklung etc.) die OVHcloud Partner .

Wenn Sie Hilfe bei der Nutzung und Konfiguration Ihrer OVHcloud Lösungen benötigen, beachten Sie unsere Support-Angebote .

Für den Austausch mit unserer User Community gehen Sie auf https://community.ovh.com/en/ .

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Ghost ist ein CMS, mit dem Sie eine Website erstellen, Inhalte veröffentlichen und neue Abonnenten gewinnen können. Perfekt für die Übertragung Ihrer Medien, das Teilen von Inhalten oder Newsletter. Kombinieren Sie forms.app mit Ghost und fügen Sie jeden Benutzer, der Ihr Formular ausfüllt, als Mitglied von Ghost hinzu. So erhöhen Sie die Zahl der Abonnenten Ihrer E-Mail- oder Content-Bulletins und erreichen mehr Menschen.

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Warum Ghost eine großartige Blogging-Plattform ist

Warum Ghost eine großartige Blogging-Plattform ist

Die Publishing- und Blogging Plattform ghost

⚠️ Beitrag aktualisiert am 02.09.2022

Wenn Du mehr zu der Publishing- und Blogging Plattform ghost.org erfahren willst, bist du hier genau richtig.

Ich haben diese Übersicht geschrieben, um die wichtigsten Funktionen aufzuschlüsseln und darüber zu sprechen, wie Ghost im Vergleich zu anderen Blog-Systemen abschneidet, damit du eine fundierte Entscheidung darüber treffen kannst, ob Ghost die richtige Plattform für dich ist oder nicht.

In einem Folge-Beitrag werde ich dann Ghost einem Vergleich zu WordPress unterziehen.

Was ist Ghost?

Ghost ( ghost.org ) ist eine freie und professionelle Blogging-Plattform, die in JavaScript geschrieben ist und unter Node.js läuft. Sie ist minimalistisch aufgebaut und verfolgt das Ziel, ein System zum Verfassen und zur Veröffentlichung von Artikeln zu bieten, bei dem Blogger nicht von anderen Dingen abgelenkt werden.

In der der Version 4 ( 2021 ) sind jetzt Mitgliedschaften und Abonnements sowie E-Mail-Newsletter ein nativer Bestandteil der Kernplattform.

Das hat leider auch viele Anwender vergrault, die mit den neuen Funktionen nicht so richtig warm geworden sind. Ich nutze auch keine Mitgliedschaften oder die Newsletter bei Ghost. Das hält mich aber nicht davon ab, das überaus gute Blog-System zu verwenden. Man kann – muss aber nicht die neuen Features nutzen. Deshalb verstehe ich auch manche User nicht, die vorher das System hochgelobt haben und sich jetzt darüber negativ äußern.

Weg von mir – zurück zu Ghost: Mit seiner anfängerfreundlichen Oberfläche und hunderten von Themen und erweiterten Integrationen ist Ghost eine der einfachsten Möglichkeiten, deine eigene Website oder deinen eigenen Blog einzurichten.

Das Hauptaugenmerk von Ghost liegt ganz klar auf dem Bloggen – und sie haben die Benutzeroberfläche und die Funktionen absichtlich einfach gehalten. Das macht es auch für Anfänger einfach zu bedienen und hält die Benutzeroberfläche sauber und frei von unnützen Dingen die eh niemand braucht.

ghost website erstellen

Entwicklung und Preise

Im April 2013 durchlief Ghost eine hochgelobte Kickstarter-Kampagne, die nach nur einem Tag erfolgreich finanziert war. Dies löste kontroverse Diskussionen um neue Technologien ( Node.js vs PHP ) rund um WordPress aus. Nach dem Erfolg der Kickstarter-Kampagne wurde die Ghost Foundation mit Sitz in Singapur gegründet. Mit der Foundation ist Ghost als Open Source Software ( MIT-Lizenz ) verankert.

Die Software ist über GitHub für selbst gehostete Webseiten frei verfügbar.

Ghost bietet zwei Möglichkeiten für Verbraucher. Ghost Open-Source und Ghost Pro . Hier ist ein kurzer Überblick über die Pläne.

Ghost Open-Source : Ein kostenloses Programm, das du selbst hosten und selbst verwalten kannst. Wobei kostenlos nicht ganz stimmt. Du brauchst natürlich dazu noch ein Hosting-Service der dich auch so um die 5€ bis 10€ pro Monat kostet! Und eine Domain brauchst du natürlich auch noch. Wenn du dich entscheidest, die selbst gehostete Version von Ghost zu verwenden, musst du wirklich technisch versiert sein, um alles einzurichten und zu warten. Nachteil neben den technischen Kenntnissen: wenn deine Website ausfällt oder etwas schief geht und deine Inhalte verschwinden, bist du auf dich allein gestellt. Ghost bietet keinen Kundenservice für seinen Open-Source-Plan an! Die Open-Source Variante ist meiner Meinung nach wirklich nur für erfahrene Entwickler und Programmierer.

ghost.org Preise November 2021

Ghost PRO :

Die kostenpflichtige Variante, die von Ghost gehostet und gewartet wird, mit erweiterten Funktionen, umfangreichen SEO-Funktionen und unzählige andere Funktionen die den Preis auf jeden Fall rechtfertigen.

Einnahmen erzielt das Ghost-Team nur mit dem kommerziellen Hosting-Service der Ghost-Plattform.

Die Preise ( Stand: 11-2021 ) beginnen derzeit ab 11 Dollar pro Monat ( oder $108 pro Jahr bei Jahreszahlung ).

Die Ghost Pro Infrastruktur ist standardmäßig mit einem weltweiten CDN , einem ordnungsgemäßen Lastenausgleich, automatischen wöchentlichen Upgrades, Backups sowie Bedrohungs- und Betriebszeiten-Management ausgestattet. Quasi das Rundum-Sorglos-Paket für jeden Bedarf.

Du kannst Ghost entweder auf dem vollständig verwalteten Hosting nutzen oder direkt in eine eigene Infrastruktur integrieren, je nachdem, was du bevorzugst.

Die Mehrheit der Nutzer tendiert dazu, Ghost auf dem vollständig verwalteten PaaS namens Ghost Pro zu betreiben. Damit entfällt der Aufwand für Server-Management, Sicherheitsüberwachung und Software-Updates komplett - und du kannst dich voll auf die anderen Aspekte deines Unternehmens konzentrieren, wo deine Zeit besser angelegt ist.

Einige größere Unternehmen wie Apple und Square betreiben Ghost in ihren eigenen privaten Netzwerken, wo sie einige tiefgreifende Modifikationen an der Software vornehmen können, um sie an bestimmte Anwendungsfälle anzupassen.

Ghost hat übrigens eine sehr einfache Admin-UI für eine reibungslose Benutzererfahrung. Aber unter der Haube hast du immer noch die volle Kontrolle darüber, wie was funktioniert.

Alle Ghost Pro-Kunden erhalten rund um die Uhr vorrangigen E-Mail-Support.

ghost Pro vs Self-Hosting

SEO-Funktionen

Was nützt das Bloggen, wenn es niemand liest? Ghost verfügt über ausgezeichnete integrierte SEO-Funktionen .

Dinge wie automatische XML-Sitemaps, RSS-Feeds, saubere Permalinks und spezielle SEO- und Strukturdaten-Metafelder bedeuten, dass Ghost vieles für dich erledigt, direkt aus der sprichwörtlichen Box heraus. Aber es kann auch an eine große Anzahl von Anwendungsfällen angepasst werden. Dazu stehen auch sehr viele Integrationen bereit. Man kann die Metadaten und Tags für jede Webseite und jeden Post einzeln anpassen. Und Ghost gibt jetzt mit Version 4.0 automatisch responsive, lazy-loading Bilder aus.

Die Performance von Ghost

Die durchschnittliche Front-End-Leistung ist mit der Version 4.0 um mehr als 50% gestiegen. Ghost war bereits außerordentlich schnell, aber jetzt ist es ziemlich trivial, 99-100 Geschwindigkeits-Scores auf LightHouse oder dem Google PageSpeed zu erreichen - auf Augenhöhe mit statischen Websites.

Umfangreiche Überarbeitungen der Codebasis von Ghost haben außerdem die Gesamtleistung in Bezug auf die Anfragen pro Sekunde um 40% verbessert. Die Latenz ( Reaktionszeit ) wurde um 30% reduziert und das Ausliefern von Anfragen nach einem Start/Restart um 300% beschleunigt. Wem diese Werte jetzt nichts sagen – das sind wirklich krasse Geschwindigkeitssteigerungen. Im direkten Vergleich zu einer WordPress Website, wird eine Ghost-Website etwa bis zu 20-mal so schnell geladen!

Die Features von Ghost

( Komplette Feature-Liste: ghost.org/feature-index )

Zu den neuen Features ( ab Version 4.0 ) gehört eine Mitglieder-Verwaltung, Artikel mit den Eigenschaften “Öffentlich", “Member" und “Paid", sowie die Einrichtung eines Payment-Prozess mit dem Anbieter Stripe .

Auch E-Mail Newsletter und Abonnements wurden in das System integriert.

Alle Neuheiten von Ghost 4 , jetzt Ghost 5, sind in der Ghost-News zum Release übersichtlich zusammengestellt.

Vorteile und Nachteile von Ghost

✅   Vorteile von Ghost:

  • Brute-Force-Schutz
  • Automatisches SSL
  • Überall verschlüsselte Token
  • Mitgliederverwaltung
  • Premium-Inhalte exklusiv für Abonnenten erstellen
  • Ghost erhebt 0% Gebühren von seinen Nutzern, so dass jedes Geld, das du mit Abonnenten verdienst, voll in deine Tasche geht
  • Benutzer-Rollenverwaltung
  • E-Mail-Newsletter
  • Mehrsprachig: Veröffentliche in einer beliebigen Sprache
  • benutzerdefinierte 301- und 302-Umleitungen
  • Individuelles Branding
  • benutzerdefinierten Code hinzufügen
  • zusätzliche statische Seiten
  • Markdown-Unterstützung
  • Vollbildbearbeitung
  • Intelligente Links
  • Benutzerdefinierte HTML-Boxen
  • Speichere alle Inhalte als Snippet, um sie später wiederzuverwenden
  • automatische Einbettungen von Twitter, YouTube, SoundCloud, Spotify, Instagram, CodePen, Vimeo, Flickr und vielen mehr
  • Interne Tags
  • Benutzerdefinierte URLs
  • Beiträge planen
  • Podcast-Unterstützung
  • Ghost generiert automatisch RSS-Feeds
  • Automatische Google Sitemaps
  • Ghost erstellt automatisch eine ordnungsgemäß geformte robots.txt-Datei
  • Google AMP bereits integriert
  • Google Analytics-ID
  • Automatische RPC-Pings
  • Strukturierte Metadaten werden automatisch zu jeder Seite für Google-, Facebook OpenGraph- und Twitter Cards-basierte Mikroformate hinzugefügt
  • Benutzerdefinierte Seitenmeta
  • Keine Plugins erforderlich
  • Benutzerdefinierte Integrationen
  • Benutzerdefinierte Designeinstellungen
  • vorgefertigten Ghost-Themen
  • Community-Unterstützung
  • jetzt auch mit nativer Kommentarfunktion

⛔️ Nachteile von Ghost:

  • keine native Kommentarfunktionalität
  • nicht geeignet für E-Commerce
  • bei Nutzung von Mitgliederabo / Newsletter oder mehreren Bearbeitern etwas teuer
  • Self-Hosting erfordert technisches Wissen

Themen und Anpassung

Ghost kommt standardmäßig mit einem Thema im Magazin-Stil namens Casper – aber du hast auch unzählige von responsiven, wunderschön gestalteten Themen zur Auswahl. Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Themen, die von $19 bis $149 reichen. In der kleinsten Pro-Version kannst du allerdings nur die offiziellen Themes verwenden ( ist aber völlig ausreichend ).

Die Ghosts Themen sind minimalistisch und unglaublich einfach einzurichten. Du kannst ein Thema mit nur einem Klick in der Vorschau anzeigen und installieren. Jedes Theme kann auf das eigene CI-Design angepasst werden ( Schrift, Farben, Logo ).

ghost.org Dashboard

Der Ghost Editor und dein Publishing Workflow

Das Ghost Dashboard ist minimalistisch, wunderschön gestaltet. Du siehst auf einen Blick die verschiedenen Optionen wie Entwürfe, veröffentlichte Beiträge und geplante Beiträge.

Der Editor bietet dir alle grundsätzlich zum schreiben benötigte Funktionen. Du schreibst deinen Text mit Markdown – hast aber über eine Bearbeitungsleiste jederzeit Zugriff auf die üblichen Formatierungsoptionen.

Screenshot Ghost Editor

Aktiviere die Vollbild-Bearbeitung für ein ablenkungsfreies Schreiben. Du kannst Karten einbetten, die aus Bildern, HTML-Schnipsel oder dynamischem Inhalt bestehen.

Planen deine Posts , wann immer du möchtest, dass sie live geschaltet werden. Erstelle benutzerdefinierte Post-Vorlagen. Wenn du ein Standardformat für deine Beiträge oder Seiten hast, kannst du diese als Vorlage speichern, um sie schnell neu zu erstellen.

ghost Post Planer

Mit Ghost Pro kannst du eine benutzerdefinierte URL für deine Website erstellen, benutzerdefinierte Beitragsvorlagen für bestimmte Arten von Beiträgen oder Seiten einrichten und deine Blogging-Inhalte anhand von Tags sortieren.

Für etwaige Code Schnipsel ( z.B. Google Analytics ) kannst du eigenen Code in den Kopf-, Fußzeilen- oder Seiteninhalt deiner Website einsetzen, um zusätzliche Skripte und Stile zu erhalten.

Wenn du externe Schreibprogramme wie beispielsweise Ulysses nutzt, kannst du direkt aus dem Programm heraus deine Texte zu Ghost übertragen.

Mitgliedschaften und Abonnements

Du kannst deinen Blog monetarisieren, indem du Abonnements und Premium-Inhalte verkaufst. Du kannst sogar Newsletter an deine registrierten Mitglieder senden.

Genauer gesagt:

  • Richte wiederkehrende Abonnements mithilfe der Stripe-Integration ein
  • Erstelle Mitglieder-Webhooks, so dass bei jedem Hinzufügen oder Löschen eines Mitglieds ein vordefinierter Auslöser entsprechend ausgelöst wird
  • E-Mail-Newsletter mit nur wenigen Klicks senden.
  • Du kannst sogar Blog-Beiträge in einem E-Mail-Newsletter-Format veröffentlichen, so dass deine Leser frische Inhalte direkt aus ihrem Posteingang genießen können
  • Mitglieder über CSV importieren oder exportieren.
  • Du kannst ein Anmeldesystem für Mitglieder erstellen und mit dem Sammeln von E-Mail-Adressen beginnen.

Integrationen

Es gibt Integrationen für Disqus, Google Analytics, Stripe für Zahlungen, Slack, Google AMP, Google Drive, Google AdSense, GMail, EmailOctopus, Mailchimp, mailerlite, Typeform, YouTube, Vimeo, Instagram, twitter, Facebook, SoundCloud, Spotify, Airtable, HubSpot, PayPal, Shopify, Ulysses und viele andere nützliche Dienste. Durch Zapier kann Ghost direkt in über 5.000 Apps und Dienste integriert werden.

Hier ( ghost.org/integrations ) ist die vollständige Liste der Dienste, die zur Integration in Ghost verfügbar sind.

ghost Integrationen

Welche bekannten Unternehmen nutzen Ghost?

u.a., Airtable, Buffer , CloudFlare, clubhouse, deliveroo, DigitalOcean , DuckDuckGo , duolingo, Emojipedia, GUSTO, mozilla , napster, NASA, OpenAI, Revolut, SPEEDTEST, Square, Ulysses, Unsplash, ...

Ghost hat sich von einem reinen Blog-System zu einer professionellen Publishing-Software entwickelt. Damit wird Ghost für Journalisten, kleine Publisher und Blogger zur vielleicht besten Option.

Wer also mit einem eigenen Publishing-Business liebäugelt, bei dem sollte Ghost anstelle von WordPress ganz oben auf der Liste stehen. Nutzt du deine Website hauptsächlich zum Bloggen, ist Ghost eine der derzeit besten Optionen auf dem Markt.

So genug gelobt. Entscheiden musst du letztendlich selbst. Aber ich hoffe du kannst mit diesem Beitrag deine Entscheidung leichter treffen.

  • Ghost Foundation, Singapore
  • eigene Recherchen, Erfahrungen

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Ghost - ein Node-CMS für Publisher

Ghost hat sich von einem reinen Blog-System zu einer professionellen Publishing-Software mit einem eingebauten Subscriptions- und Membership-Portal enwickelt. Mit dieser Monetarisierungs-Strategie richtet sich der einstige WordPress-Wettbewerber an Journalisten und andere professionelle Publisher. Diese Ausrichtung wurde bereits mit der Version 2 vom August 2018 deutlich, als sich Ghost vom reinen Blog-Konzept verabschiedet hat und variablere Publikations-Formen ermöglichte. Im Oktober 2019 folgte mit Version 3 der Umbau hin zu einer Headless Architektur und die Veröffentlichung der Membership-Funktionen. Mit Version 4 haben die Publishing Features im März 2021 entgültig die Beta-Phase hinter sich gelassen. Damit wird Ghost für Journalisten und kleine Publisher zur vielleicht besten Option.

Screenshot Startseite Ghost Version 4

Initiiert wurde Ghost im Jahr 2013 von dem Entwickler John O'Nolan und der Co-Founderin Hannah Wolfe. Nachdem O'Nolan seine Idee zu einer Blog-Plattform im November 2012 veröffentlicht hatte, folgte Ende April 2013 eine viel beachtete Kickstarter-Kampagne, die bereits nach einem Tag erfolgreich finanziert war und kontroverse Diskussionen um neue Technologien (Node.js vs PHP) und um WordPress auslöste. Nach dem Erfolg der Kickstarter-Kampagne wurde die Ghost Foundation mit Sitz in Singapur gegründet. Mit der Foundation ist Ghost als Open Source Software (MIT-Lizenz) verankert. Die Software ist über GitHub für selbst gehostete Webseiten frei verfügbar. Einnahmen erzielt das Ghost-Team mit dem kommerziellen Hosting-Service der Ghost-Plattform. Die Preise haben sich mehrfach verändert und liegen derzeit zwischen 9, Dollar und 199,- Dollar pro Monat.

# Ghost für Autoren

Ghost ist für seine sehr fokussierte und moderne Autorenoberfläche bekannt, die in mancher Hinsicht an die viel gerühmte Author Experience der Blog-Plattform Medium erinnert. Man startet mehr oder weniger auf einem leeren Blatt Papier und erstellt die Inhalte im WYSIWYG-Modus: Text-Formatierungen, Bild-Uploads oder das Embedding von externen Inhalten sind mit simplen Klick schnell und einfach erledigt. Dabei lenkt durch das extrem reduzierte Interface so gut wie nichts von der Content-Erstellung ab:

Screenshot Ghost Editor

Bereits mit Version 2.0 ist der alte Markdown-Editor durch einen modernen Block-Editor ersetzt worden. Der aktuelle Editor erinnert in der Handhabung stark an Medium, Slack oder auch an den Gutenberg-Editor von WordPress. Aus Autoren-Sicht hat der Editor allerdings auch seine Grenzen: Wer beispielsweise Tabellen erstellen will, muss auf die HTML-Syntax ausweichen oder die ebenfalls etwas unbequeme Syntax von Markdown Extra verwenden. Wer keine allzu datenlastigen Inhalte plant und das Handling eines modernen Block- und Inline-Editors schätzt, der dürfte mit dem Editor glücklich sein.

# Ghost für Publisher

Mit seinem Fokus auf professionelle Publisher widmet sich Ghost einer Zielgruppe, die völlig andere Anforderungen an ein CMS stellt. Für Publisher ist nicht die Veröffentlichung von Content das Ziel, sondern die Monetarisierung von Inhalten. Es ist ironisch, dass die Bedürfnisse professioneller Autoren und Publisher von den meisten Content Management Systemen in der Vergangenheit kaum wahrgenommen wurden. Inzwischen ist allerdings ein verstärkter Fokus spürbar. Dafür sprechen Initiativen wie Newspack von WordPress, dafür sprechen auch zahlreiche von Verlagen geführte CMS-Projekte wie Chorus, Arc, Clay oder Thunder, dafür sprechen aber auch zahlreiche Subscription-Startups wie der Newsletter-Service Substack oder hierzulande das von Journalisten gegründete Membership-Startup Steady .

Mit Version 4 sind alle Membership- und Subscription-Funktionen in das Core-System von Ghost integriert worden, das heißt die Features sind sofort nach der Installation im neuen Dashboard nutzbar.

Screenshot des Dashboards von Ghost 4

Zu den Features gehört eine Mitglieder-Verwaltung, Artikel mit den Eigenschaften "öffentlich", "member" und "paid", sowie die Einrichtung eines Payment-Prozesses mit dem Anbieter Stripe. Auch E-Mail Newsletter wurden in das Core-System integriert. Alle Neuheiten von Ghost 4 sind in der Ghost-News zum Release übersichtlich zusammengestellt.

Seit Version 3 hat sich auch bei den Zahlungs-Optionen einiges getan, denn während Ghost ursprünglich nur US-Dollar als Währung ermöglichte, sind nun 135 Währungen vertreten. Dennoch bleibt zu prüfen, ob der Checkout-Prozess bei Ghost alle Anforderungen des deutschen Rechts erfüllt.

Mit Version 4 dürfte Ghost sein Alleinstellungsmerkmal für professionelle Journalisten und Publisher weiter ausgebaut haben. Derzeit gibt es keine andere Option, die so stringent auf ein Content-Business ausgerichtet ist. Wer also mit einem eigenen Publishing-Business liebäugelt, bei dem sollte Ghost anstelle von WordPress ganz oben auf der Liste stehen.

# Ghost für Entwickler

Der Technologie-Stack von Ghost war zu seiner Entstehungszeit neu und aufsehenerregend: Mit Node.js als serverseitiger Sprache, Ember.js für die Admin-Oberfläche und Handlebars.js als Template-Sprache setzt Ghost komplett auf JavaScript, während die Speicherung von Daten mit einer MySQL-Datenbank vergleichsweise traditionellen Mustern folgt. Inzwischen ist serverseitiges JavaScript in der Entwickler-Szene stark verbreitet, allerdings gilt auch heute noch, dass die meisten Mainstream-Hoster in ihren Standard-Angeboten kein Node.js anbieten.

Eine lokale Test-Installation von Ghost ist vergleichsweise schnell durchgeführt. Dafür muss lediglich Node.js und der in Node bereits integrierte Package-Manager NPM installiert werden. Anschließend kann über die Konsole mit einem kurzen npm-Befehl das CLI (Command Line Interface) von Ghost heruntergeladen werden:

Mit dem CLI lässt sich eine lokale Installation in einem neuen (leeren) Ordner mit einem einzigen Befehl erzeugen:

Nach der Installation wird Ghost automatisch gestartet und ist über die folgende URL erreichbar:

Weitere nützliche CLI-Befehle sind ghost start , ghost stop und ghost restart . Ein detailliertes Setup ist über ghost setup möglich, allerdings wird das Setup bereits bei der Installation im Hintergrund ausgeführt und damit auch eine Datenbank (MySQL oder SQLite3 bei einer lokalen Installation) sowie alle nötigen Ressourcen eingerichtet. Das Standard-Theme "Caspar" dient gleichzeitig als Mini-Einführung in das System. Wer den Admin-Bereich besuchen will, gelangt automatisch auf einen Einrichtungs-Assistent unter http://localhost:2368/ghost/#/setup/one .

Mit Ghost 2.0 wurden zahlreiche neue Features für Entwickler eingeführt, die eine Erstellung von Webseiten auch jenseits einfacher Blog-Konzepte ermöglichen. Die wichtigsten Features sind neben einem Multi-Language-Support die neuen Custom Routes, mit denen sich beliebige Seiten- und URL-Strukturen abbilden lassen. Routes sind in anderen Systemen Alltag, von daher mag es etwas verwundern, dass Ghost die Custom Routes erst mit der Version 2.0 eingeführt hat. Allerdings hat sich Ghost eben auch erst mit Version 2.0 von dem starren Blog-Konzept gelöst, bei dem Custom Routes mehr oder weniger überflüssig waren.

Routes werden bei Ghost mit YAML definiert, einer vor allem bei jüngeren Systemen weit verbreiteten und sehr einfachen Auszeichnungssprache. Im einfachsten Fall wird bei einer Route die URL mit einem Template gemapped:

Allerdings können auch noch zahlreiche andere Aspekte wie Filter oder Controller angegeben werden:

Neben den einfachen Routes gibt es auch noch Collections (eine Gruppe von Posts mit dem gleichen Filter wie zum Beispiel Blog-Posts) oder Taxonomies (eine Gruppe von Posts mit den gleichen Eigenschaften wie zum Beispiel einen Autor oder einen Tag). Der Unterschied zwischen beiden Varianten ist, dass eine Collection Bestandteil der URL eines Artikels ist (z.b. "meine-seite/blog/mein-artikel"), während ein Tag nicht Bestandteil der URL eines Artikels ist (z.B. "meine-seite/mein-artikel" der auch unter der URL "meine-seite/tag/technologie" aufgelistet wird).

Die Entwicklung von Themes folgt dagegen dem üblichen Muster und nutzt das verbreitete Handlebars.js als Template-Sprache. Ein Theme besteht mindestens aus drei Dateien:

  • eine index.hbs Datei,
  • eine post.hbs Datei und
  • einer package.json Datei.

Ein typisches Post-Template kann beispielsweise so aussehen (Ausschnitt):

Gut dokumentiert sind auch die Content API und die Admin API , die zusammen den eigentlichen Kern von Ghost-CMS bilden und sämtliche Inhalte ausliefern. Allerdings wurde das System erst im Zuge von Ghost 2 entkoppelt, sodass mit der REST-API nun auch ein Einsatz als Headless-CMS möglich ist. Im Blog von Ghost gibt es eine kurze Einführung zu Headless- und JAMstack-Konzepten , ein Tutorial zur Verwendung von Ghost als Headless CMS findet man zum Beispiel auf Snipcard .

# Ghost für Nicht-Entwickler

Der Gründer O'Nolan gehörte ursprünglich zum Entwickler-Team von WordPress und hat Ghost mit dem Anspruch ins Leben gerufen, eine WordPress-Alternative für Blogger zu sein. Dementsprechend kann man auf der Ghost-Plattform als Nicht-Entwickler genauso wie bei Medium einfach einen Account einrichten und loslegen. Schon bei der Entstehung von Ghost wurde jedoch kritisiert, dass mit der Wahl von Node.js als technologische Basis der Betrieb einer selbst gehosteten Ghost-Website im Vergleich zu WordPress deutlich schwerer wird, zumindest sind die Einstiegs-Hürden höher. Die Theme-Auswahl im Marketplace ist mit knapp 100 Varianten inzwischen zwar gewachsen, bleibt aber im Vergleich zu WordPress natürlich bescheiden.

Wer sich mit den Besonderheiten eines Node-Hostings anfreunden kann und ein paar Konsolen-Befehle nicht scheut, der erlebt eine der kürzesten und einfachsten Installations-Routinen in der CMS-Welt. Da Ghost-Webseiten zudem auf den Aufbau eines professionellen Content-Business ausgelegt sind, sollte im Zweifelsfall auch das Budget für eine professionelle Hilfe übrig sein.

Als selbstgehostete Software ist Ghost open source und komplett kostenfrei. Dagegen sind Accounts bei der gehosteten Version von Ghost kostenpflichtig. Die Preise sind gestaffelt ( 9,- / 29,- / 79,- / 199,- Dollar pro Monat) und richten sich nach dem Traffic und der Anzahl der Editoren. Auch die meisten Themes im Marketplace sind kostenpflichtig mit einer Preis-Spanne zwischen 19,- und 49,- Dollar. Die Entwicklungskosten für eine eigene Ghost-Seite mit einem individuellen Theme dürften im üblichen (eher unteren) Rahmen liegen. Aufgrund der großen Bekanntheit und Verbreitung von Ghost dürfte man relativ einfach Entwickler und Dienstleister finden. Jeder fortgeschrittene JavaScript-Entwickler sollte in der Lage sein, mit Ghost eine individuelle Webseite zu erstellen.

# Wann macht Ghost Sinn?

Mit den eingebauten Membership-und Subscription-Feature richtet sich Ghost mit Version 4 noch stärker als zuvor an professionelle Publisher. Und tatsächlich entwickelt Ghost damit ein spannendes Alleinstellungsmerkmal. Zwar können auch andere Systeme über Plugins und Extensions um ähnliche Funktionen erweitert werden. Solche Umbauten sind jedoch meist recht komplex und ggf. auch kostspielig. Die "out-of-the-box"-Strategie von Ghost und die Aussicht auf eine Content-Monetarisierung dürfte daher die Herzen vieler Publisher höher schlagen lassen.

Daneben bietet sich Ghost natürlich für Corporate Websites und klassischerweise für Blogs an. Genutzt wird Ghost unter anderem von DuckDuckGo, Mozilla oder Tinder. Ghost selbst gibt die Zahl der Installationen mit einer halben Millionen an. Hinzu kommen die zahlreichen Accounts auf Ghost.org. Nicht zuletzt dürfte sich Ghost im weiterhin boomenden Node- und JavaScript-Umfeld sehr gut in die IT-Strategie vieler Unternehmen einfügen.

Ob Ghost das richtige Content Management System ist, kann nur eine individuelle Analyse zeigen. Wer dabei auf eine externe Unterstützung zurückgreifen will, der kann sich an unseren Kooperationspartner SUTSCHE wenden. SUTSCHE gehört zu den wenigen Dienstleistern, die nicht implementieren und so die unabhängige CMS-Auswahl im Interesse des Kunden begleiten können.

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